Bewertungsstatistiken zum Spiel "Terraforming Mars"


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marco
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Bewertete Version:
Terraforming Mars (2016) - Deutsch

Kommentar:
Tolles Spiel!

Alibaer
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Bewertete Version:
Terraforming Mars (2016) - Deutsch

Kommentar:
Ein wirklich gutes Spiel bei dem das Thema gut von Grafik und Spielmaterial unterstützt wird. Auch wenn es zunächst eine Menge an Regeln zu lernen gibt, macht die Spielmechanik es nach ein paar Runden leicht ins Spiel reinzukommen.
Tolles Spiel was zu den bestens des Jahres 2016 zählt.

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Brakus71
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Kommentar:
Review-Fazit zu „Terraforming Mars“, einem strategischen Aufbauspiel.


[Fazit]
In „TM“ wird das enorme Projekt angegangen aus dem roten Planeten einen erdähnlichen, bewohnbaren Planeten zu machen, durch sogenanntes Terraforming.
Die Spieler agieren hierzu in rundenweisen Generationen, da so ein Vorhaben natürlich viele Dekaden, wenn nicht Jahrhunderte andauert – eine Partie aber nur um 120min.^^ – und vieles passend zusammentreffen muss. Dies wurde hier auch sehr gut umgesetzt und man merkt an allen Ecken, wie sehr sich das Team um möglichst nachvollziehbare Authentizität bemüht hat. Anleitung und Spielkarten geben immer wieder Erklärungen zu den Vorkommnissen und möglichen Aktionen, ohne dabei aber lehrhaft oder aufdringlich zu wirken. So gilt es fortan den Sauerstoffgehalt, die Temperatur und ein entsprechendes Wasservorkommen zu generieren.
Dabei helfen Forschungen, bestimmte Gebäude und Apparaturen sowie Hilfen von den nahen (schon besiedelten) Monden, um im Laufe der Spielzeit/Generationen einzelliges Leben und schliesslich echte Grünlandschaft zu erschaffen und sogar Tiere anzusiedeln.

Natürlich hat man in seinem Zug immer mehr vor, als es schlussendlich möglich ist, da irgendwann die Ressourcen ausgehen, die rundenweise zur Verfügung stehen. Dies läßt sich aber im Spielverlauf verbessern und so erhalten die Spieler, bei taktisch klugem Vorgehen, auch immer mehr Geld- (Mega-Credtis) und Rohstoffeinkommen (Stahl, Titanium, Pflanzen, Energie, Wärme).
Die unendlich vorhanden zu scheinenden Projektkarten, die die Spieler pro Runde in ihrem Zug erhalten, bieten hierzu reichlich Möglichkeiten zum Austoben. Bis all die Gebäude und Forschungen einmal wirklich im Spiel getestet werden konnten, werden viele Partien vergehen, da so auch jedes Mal andere Herangehensweisen nötig sind bzw. sich ergeben und so die strategische Kreativität der Spieler, durchaus auch mal spontan, fordern. Man könnte dies natürlich auch mit „Kartenziehglück“ abtun, aber dafür sind die „Projekte“ an sich zu ausbalanciert und bieten, eben je nach Vorgehensweise, reichlich Potential an des Spielers Hand.
Dazu kommt noch die abwechslungsreiche Wahl des Konzerns zu Spielbeginn, für den der Spieler themenbezogen „arbeitet“ und dessen unterschiedlichen Startvoraussetzungen und spielrelevanten (Bonus-)Effekte. Darüber hinaus bieten sich den erfahrenen Spielern später auch weitere Projektkarten und Konzerne an, die einem höheren Schwierigkeitsgrad entsprechen und in den ersten Partien aussortiert werden.

Der Spielmechanismus pro Zug 1 oder 2 Aktionen auszuführen, um evtl. abzuwarten, was die anderen Spieler so vorhaben oder, um schnell bestimmte Ereignisse zu forcieren, ist ebenfalls sehr interessant – eine Runde endet erst, sobald alle Spieler gepasst haben.
Die Mechaniken greifen auch sehr schön ineinander, so ergeben sich viele kumulative sowie aufeinander aufbauende Aktionen, sobald an den globalen Parametern Sauerstoff und Temperatur geschraubt wird. Auf einmal ist der Bau bestimmter Einrichtungen möglich und daraus ergibt sich das Ansiedeln von Mikroben, die ihrerseits wieder das „Wetter“ beeinflussen und davon rührt dann wieder eine Varianz der Parameter, die nochmals eine andere Projekt-Aktion erlauben, usw.
Das generelle Ziel bleibt dabei für die Spieler, möglichst viele Terraforming-Punkte zu erhalten, denn nur mit den meisten hiervon, wird am Ende gewonnen.
Diese werden aber eben durch das Terraforming selbst und einigen Boni, wie z.B. Punkte durch bestimmte Gebäude, errungen – im Kern ist „TM“ also doch nicht so viel anders, als andere Spiele, aber vllt. genau deswegen auch nicht so abstrakt, wie es zunächst den Anschein hat und somit, mit gutem Erklärbären, auch durchaus für Nicht-Vielspieler interessant.

„TM“ wird auf jeden Fall dem bisherigen Hype gerecht und die kommenden Erweiterungen dürften das Spiel nur noch wertvoller machen!


[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=23162

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atlancoke
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Kommentar:
Absolut tolles Spiel. Ich bin wirklich begeistert.

Nanokruemel
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Kommentar:
Was für ein Spiel. Der Aufforderungscharakter ist durch die tollen Ressourcenmarker sehr hoch und die mehr als 200 individuell gestalteten Projektkarten garantieren eine hohe Abwechslung und einen großen Wiederspielreiz. Das Thema ist unglaublich dicht in das Spiel eingewoben und es macht einen Riesenspaß, gewaltige Asteroiden auf die Oberfläche des Mars einschlagen zu lassen, den Sauerstoffgehalt mit der Anlage von Grünflächen zu erhöhen, Titan zu schürfen, riesige Sonnensegel zur Energieproduktion zu bauen oder die ersten Pflanzen und Tiere auf dem Mars anzusiedeln.

Die Atmosphäre im Wettlauf um die Umwandlung des Mars ist fantastisch - durch die unterschiedlichen Projekte gillt es, immer neu zu überlegen, was man mit den Karten anstellen kann. (Und auch, von welchen Karten man die Finger lässt, da sie zu sehr von der eigenen Strategie ablenken.) Die Konzerne bringen zusätzlich neue Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt und die Mitspieler wollen auch im Auge behalten werden - schließlich sind sie direkte Konkurrenten, die einem den einen oder anderen Terraformwert oder eine beliebte Stelle auf dem Mars wegschnappen können. Ich finde das Spiel fordernd. Gleichzeitig vergeht die teilweise doch lange Spieldauer wie im Fluge, da jeder Spieler immer nur ein oder zwei Aktionen macht und dann der nächste dran ist.

Nachteilig ist natürlich das Kartenglück zu erwähnen. Man kann eben einfach Pech haben. So kann es z. B. sein, dass man von der Sonderfähigkeit seines Konzerns nichts hat, weil einfach nicht die passenden Projekte kommen. Und da man leider nicht über ein Standardprojekt an neue Karten kommt, ist man wieder auf Kartenglück angewiesen, um das Kartenglück zu mininmieren (indem man Projekte durchführt, die einem neue Karten geben - aber diese muss man erstmal haben).

Auch kann es passieren, dass der Sieger recht schnell feststeht und man nur hinterher läuft. Allerdings habe ich persönlich das nie als großes Manko empfunden, da ich mich dann dennoch mit der Optimierung meiner Spielweise beschäftigt und auch mal eine Überraschung erlebt habe, da das Ergebnis dann doch gar nicht so übel ausfiel wie gedacht. Da jedoch das bislang einzige negative Feedback zum Spiel genau von diesem Punkt geprägt war, möchte ich es hier erwähnen. Und gleichzeitig einfließen lassen, dass alle anderen Mitspieler sehr angetan von Terraforming Mars sind und es bei uns im Verein eingeschlagen hat wie ein Asteroid - ähm, eine Bombe. Es vergeht in der Regel kein Mittwoch, an dem das Spiel nicht auf dem Tisch landet.

Für mich momentan mein absolutes Lieblingsspiel, wenn man was langes spielen möchte. Ich könnte sogar fast behaupten, dass ich unruhig werde, wenn meine letzte Partie TfM zu lange her ist.

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Njoltis
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Kommentar:
Nähere Informationen inkl. vielen bebilderten Beispielen unter https://spielstil.net/terraforming-mars-schwerkraft-verlag-2016.

Fazit

Eine Entwarnung vorab. Die Anleitung von Terraforming Mars ist schwieriger zu verstehen, als das Spiel selbst. Wie ihr oben bereits sehen könnt ist das Spiel relativ einfach zu erlernen. Zumindest, was den Ablauf betrifft. Man benötigt dann doch ein paar Partien, um endlich unterscheiden zu können, was in welcher Situation sinnvoll ist und was nicht. Welche Produktion sich lohnt, wie die Abläufe zusammenhängen und in welche Siegpunkte man besser investiert. Somit wird man die ersten Zeit damit verbringen, dass man das Spiel Schritt für Schritt näher kennen zu lernen.

Zusätzlich gibt es noch Spielvarianten, die „Zeitalter der Konzerne“, in der neue Konzern- und Marskarten ins Spiel kommen. Diese Variante habe ich bisher noch nicht gespielt, so dass ich die Bewertung hierzu noch nachreichen muss. Aber auch so gibt es neben den „Anfänger-Konzernen“ andere Firmen, die die Startsituation der einzelnen Spieler beeinflusst. Man erhält unterschiedliche Geld-Beträge, andere Fähigkeiten oder Produktionsänderungen, wodurch ein anderes Vorgehen nötig ist.

Aber nicht nur das, sondern auch die eigenen Handkarten entscheiden in Terraforming Mars oftmals, was man denn nun tun soll. Hier kann man unglaubliches Glück haben (günstige Karten, die die Produktion anheizen) oder großes Pech (nur teure Karten, Karten, die man noch nicht spielen darf, weil ihre Grundvoraussetzung nicht erfüllt ist). Meistens hat man eine gesunde Mischung davon, aber ab und an kippt das Glück dann schon. Jedoch gibt es ein ganz großes Aber. Bisher habe ich noch keine Runde erlebt, in der sich ein Spieler dermaßen ins Aus gekegelt hat, dass er 2 Stunden nur noch zum Zusehen verdammt war. Wer in Myrmes zum Beispiel seinen Ameisenbau schon einmal gegen die Wand gefahren hat, der weiß, wovon ich spreche.

Das Material ist „eigentlich“ hochwertig. Selbst die dünnen Papptableaus der Spieler sind passend und stören nicht, da sie ihren Job erfüllen. „Liege plan auf und fasse Würfel.“ Wäre Scythe nicht parallel erschienen hätte hier wahrscheinlich auch kein Hahn nach einem besseren Tableau gekräht. Einzig die Rohstoffwürfel haben diverse Macken. Angeschlagene Ecken und leicht abgeplatzte Farbe. Bleibt zu hoffen, dass die Lackierung hält. Bisher konnte ich jedoch noch keine Abnutzungserscheinungen vom Spielen oder dem Transport erkennen.

Das Thema von Terraforming Mars ist unglaublich interessant und bietet dadurch eine Faszination des unerreichbaren. Leider ist das Spiel selbst streckenweise doch eher abstrakt. Man baut zwar viele Gebäude und Technologien, die einem eventuell in der Realität auch helfen würden, aber eigentlich beschränkt sich vieles einfach darauf die Produktion anzupassen. Das ganze ist zwar vom Mechanismus her nötig, aber es lässt einen nicht ins Thema versinken, wodurch alles ein wenig trocken wirkt.

Nichts desto trotz hat man mit Terraforming Mars seinen Spaß. Nur sollte man sich im Klaren sein, dass man es hier mit einem klassischen Euro-Spiel zu tun hat. Wenn man wirklich gut sein möchte wird es irgendwann unbedingt erforderlich durchzurechnen wo man steht und welche Aktion nun mehr Siegpunkte bringt als andere. Dies fördert natürlich die Analysis Paralysis. Dennoch lässt sich Terraforming Mars auch recht gut aus dem Bauch heraus spielen. Man wird immer eine Möglichkeit finden, dass das Spiel weiter geht und man weiterhin etwas aufbaut.

Das ist einer der Punkte der irgendwie sehr befriedigend ist. Man sieht in Terraforming Mars, wie der Mars Stück für Stück besiedelt wird und sein Antlitz verändert. Das hat schon bei Siedler funktioniert und erfreut einen hier auch ungemein. Was bleibt ist ein gutes Spiel, das fantastisch wäre, wenn das Thema etwas mehr ziehen würde. Je Euro-Lastiger ihr im Geschmack seid, desto besser passt das Spiel zu euch.

2

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Joern
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Baldur
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