Bewertungsstatistiken zum Spiel "Isle of Skye - Vom Häuptling zum König"


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Brakus71
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Kommentar:
Legespiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren von Alexander Pfister und Andreas Pelikan.

Die Spieler kämpfen als Clans um die Vorherrschaft über die Insel. Dabei müssen sie ihre Clangebiete gut absteckend und geschickt handeln, um schliesslich zum König der Isle of Skye zu werden.


Spielvorbereitung:
Der Spielplan kommt mit der Seite nach oben in die Tischmitte, die der Spielerzahl entspricht.
Dann werden die Wertungsplättchen gemischt und zufällig 4 von diesen offen auf die Wertungsfelder A-D gelegt. Der Rundenmarker kommt auf das erste Feld der Rundenleiste und die Münzen werden als Vorrat zur Seite gelegt. Die Landschaftsplättchen kommen allesamt in den Stoffbeutel.

Die Spieler wählen eine Farbe und erhalten hierzu den Sichtschirm, ein Burgplättchen, ihren Spielstein und einen Abwurf-Marker. Den Sichtschirm bauen sie vor sich auf und halten hier hinter im Spiel ihre Münzen geheim, den Spielstein legen sie alle auf Feld "0" der Siegpunktleiste und das Burgplättchen legen sie, mit etwas Platz drumherum reservierend, vor sich ab - an diesem werden die künftigen Landschaften angebaut und bilden so das eigene Clangebiet.
Der jüngste Spieler wird Startspieler und erhält das entsprechende Plättchen.


Spielziel:
Die meisten Siegpunkte zu erhalten!


Spielablauf:
Das Spiel verläuft über 5-6 Runden (je nach Spielerzahl) und folgt dabei immer dem Ablauf:

1) Einkommen
Jeder Spieler erhält sein Einkommen und zwar immer 5 Gold durch die eigene Burg und zusätzlich 1 Gold pro an die Burg über durchgehende Straßen angebundene Plättchen mit Whiskey-Fässern sowie ab der 3. Runde 1-4 Gold pro Spieler, der vor einem auf der Siegpunktleiste steht (z.B.: in der 3. Runde sind Spieler B und C je drei Felder vor Spieler A auf der Punkteleiste und daher erhält Spieler A 2x1 Gold extra (s. Wertungstafelübersicht)).

2) Plättchen ziehen und Preise festlegen
Jeder Spieler zieht 3 Landschaftsplättchen aus dem Stoffbeutel und legt sie bei sich vor den Sichtschirm. Hinter dem Sichtschirm legen die Spieler nun jeweils fest, was die Plättchen kosten sollen bzw. welches Plättchen sie gerne entfernen möchten - genau an den vorderen Rand gelegt, kann hinter dem Sichtschirm das Geld bzw. der Abrissmarker genau zu den Plättchen positioniert werden.
Der Geld-Betrag muss mindestens auf 1 lauten und das restliche Geld sollten die Spieler solange in die Hand nehmen, damit nicht von den Mitspielern erahnt bzw. gesehen wird, wieviel man noch zur Verfügung hat^^.

Sinn des ganzen ist hier, dass zum einen immer ein Plättchen entfernt werden muss und so die Auswahl eingeschränkt wird und zum anderen man vorausplanen soll/muss, welches Plättchen wohl am besten selbst behalten werden sollte und welches Plättchen wohl von den Mitspielern besonders gefragt sein wird, so legt man die Preise entsprechend hoch (oder eben nicht^^). Das ganze kann aber auch sehr spannend nach hinten losgehen und man bleibt auf beiden Plättchen sitzen oder beide sind weg oder das, welches man gern behalten wollte *G*. Da bleibt dann nur die Hoffnung, dass bei den Mitspielern Plättchen zu nicht zu horrenden Preisen ausliegen, die man gut gebrauchen könnte.

Haben alle Spieler ihre Plättchen festgelegt, entfernen sie gleichzeitig ihre Sichtschirme.

3) Plättchen entfernen
Nun entfernt jeder Spieler das Plättchen, welches mit dem Abwurf-Marker markiert wurde und steckt es in den Stoffbeutel zurück.

4) Plättchen kaufen
Beginnend beim Startspieler kann nun jeder reihum genau 1 Plättchen bei einem Mitspieler kaufen. Dazu wählt er eines aus und bezahlt dem Besitzer den von diesem dort ausgelegten Betrag. Der ehemalige Besitzer nimmt das erhaltene Geld und das Ausgelegte dann zu sich und der Käufer nimmt das Plättchen an sich.
Wer nicht kaufen kann oder will, passt einfach. Haben alle Spieler ein Plättchen gekauft oder gepasst, nehmen sie nun die noch evtl. bei ihnen ausliegenden Plättchen zu sich und das bei diesen ausgelegte Geld kommt in den allgemeinen Vorrat.

5) Bauen
Nun legen die Spieler ihre er- bzw. behaltenen Landschaftsplättchen an ihre ausliegenden Plättchen (zu Beginn an die Burg) passend an. Dabei müssen die Seiten immer zueinander passen (Wasser an Wasser, Berge an Berge, usw.) und für die meisten Wertungen empfiehlt es sich zudem Strassen so anzulegen, dass ein möglichst umfangreiches Netz entsteht, dass immer mit der Burg verbunden ist.
Andere Wertungen erwarten "geschlossene Gebiete", damit sind von Bergen oder Wasser eingerahmte Landschaftsarten gemeint - Strassen dienen nicht als "Grenzen".

6) Rundenende und Wertung
Abschliessend erfolgt die Rundenwertung, dabei erhalten die Spieler Punkte für ihre Landschaftsplättchen, wenn sie der aktuellen Bedingung entsprechen. Dazu wird auf der Wertungsleiste (Felder 1-6) kontrolliert, welche Wertungsplättchen (A-D) gerade aktiviert werden. Dabei gilt zu beachten, dass später auch mehrere Wertungsplättchen gewertet werden (statt z.B. nur "A" dann "B und D" oder "B und C und D")!
Entsprechend der dort verzeichneten Angaben, erhalten die Spieler X Punkte pro erfüllter Bedingung und setzen ihre Spielsteine auf der Punkteleiste entsprechend vor.

Danach wechselt das Startspielerplättchen zum nächsten Spieler und eine neue Runde beginnt.


Spielende:
Das Spiel endet nach der 6. Runde und nun erhalten die Spieler noch Punkte für ihre Plättchen, die eine Schriftrolle mit entsprechend erfüllter Vorgabe aufweisen. Zudem bringen 5 Münzen je 1 Siegpunkt ein.
Schliesslich gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.


Fazit:
"IoS" ist nicht nur ein weiteres Legespiel, auch wenn es sich Vergleiche mit dem Platzhirsch "Carcassonne" gefallen lassen muss. Es ist ein schön gestaltetes Spiel mit interessantem Mechanismus, der gerade die Zielgruppe der Gelegenheits- und Familienspieler ansprechen dürfte.

Die für viele Spiele anhaltende Varianz des Spielablaufs, durch die Vielzahl an Landschaftsplättchen, die pro Spiel niemals alle zum Einsatz kommen, sowie die abwechslungsreiche Menge an Wertungsplättchen, die jedesmal doch eine andere Herangehensweise fordern, sorgt für langanhaltenden Spielspaß.

Die einfachen Regeln, der schnelle Rundenverlauf und die allgemeine Zugänglichkeit machen das Spiel massentauglich, ohne aber dabei abgedrochen zu wirken.

Für Vielspieler ebenfalls einen längeren Blick wert - als leichte Kost zwischendurch - empfiehlt es sich aber eindeutig an die eingangs schon erwähnten "Gemütlichspieler"^^ und das ist keineswegs negativ gemeint.

Rundum kommt das Spiel schön gestaltet und mit gutem Material daher und ist in der Mechanik ausgetüftelt genug, um lange Zeit zu motivieren und verdient sich eine gute Bewertung.


weiterführende Hinweise:

- Fotos: http://www.heimspiele.info/HP/?p=13458

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