Bewertungsstatistiken zum Spiel "Die Gärten von Versailles"


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CollectorsPlayground
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Kommentar:
In der Reihe der aktuellen, nicht-abstrakten Legespiele – ob domino- oder pentomino-verwandt – ist »Die Gärten von Versailles« sicherlich das unspektakulärste Spiel: »Kingdomino« ist derartig entwaffnend bereinigt von allem Regel- und Material-Ballast und kommt dadurch in so schwindelerregendem Tempo über den Spieltisch gefegt, dass »DGvV« nur hinterherschreiten kann wie eine adlige Dame des Barock. Und »Cottage Garden« (dieser Vergleich sei erlaubt) macht einfach süchtig… was »DGvV« wohl eher nicht vermag.
Trotzdem ist es schön. Richtig schön. Und es spielt sich genauso schön und ruhig und still wie ein gepflegter Spaziergang im Schloßgarten. Also: Die Atmosphäre stimmt! Der Glücksfaktor durch die Verteilung der Wert-Karten kann diese Ruhe allerdings schon mal stören: Unzufrieden macht es schon, wenn man vorwiegend hohe Karten auf die Hand bekommt oder übermäßig viele niedrige Werte zur Wahl hat. Das »Hinzirkeln« beim verdeckten Bieten auf die Reihenfolge der Garten-Täfelchen ist ziemliches Glücksspiel: Nicht mal bei 2 Personen (plus unsichtbarer Dritter »Ludwig«) gelingt es zwingend, die Kartenhand und Möglichkeiten des Gegenspielers abzuschätzen. Dieser Poker-Mechanismus ist etwa bei »Karawane« (Rav. 1990) irgendwie schmissiger! Man arbeitet sich also so durch den Park, dessen erfreuliche Graphik schon Spaß bereitet. Auch die Karten sind ein Augenschmaus. Alles funktioniert. Es geht flott von der Hand. An der Tischkante muss man etwas acht geben. Bald wird klar, dass der Schlüssel zum Erfolg natürlich vor allem die Boni sind. Diese Bonus-Marken sind denn auch der Motor, der Ansporn des Spielgeschehens. Und gegen Ende beginnt man dann doch zu rechnen und es kann brenzlig und spannend werden, wenn es um die Vergabe der letzten Beete geht. Hier darf auch mal königlich geflucht werden. – Fazit: Wir werden nicht süchtig, aber wir werden es gerne wieder auftischen.

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Brakus71
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Kommentar:
Review-Fazit zu „Die Gärten von Versailles“, einem schnellen Aufbau-Legespiel.


[Fazit]
Bei „DGvV“ wetteifern die Spieler darum die schönsten Gärten anzulegen. Dazu wird mit zahlenwertigen Handkarten darum (verdeckt) gefeilt, wer welches Plättchen der jeweiligen Rundenauslage erhält. Das Ziel ist es möglichst große gleichfarbige Flächen zu gestalten, um so die beste Punktwertung für sich zu generieren. Bei Kartenwerten von 1-55 weiss man aber nie genau, was die anderen gerade ablegen und zudem ist immer nur ca. die Hälfte der Karten pro Durchgang im Spiel, also hilft auch Nachhalten nicht viel^^. Dieses Glückselement sorgt aber für viel Spannung und gehört entsprechend zur Spielmechanik dazu.
Da hiermit nicht sehr viel Taktik gefragt ist (die Plättchen dürfen allerdings auch versetzt angelegt werden, so dass möglichst das Optimum an zusammenhängenden Bereichen erreicht werden kann und daher darf auch ein bisschen gegrübelt werden), eignet sich das Spiel gut als einfache, schnelle Zwischendurch-Einlage für so ziemlich jede Besetzungsrunde.
Optisch ist das Spiel zudem sehr ansehnlich gestaltet worden und die Plättchen sind sehr wertig (Carcassonne-like), so dass da viele Partien problemlos überstanden werden.

„DGvV“ spielt sich flüssig und angenehm kurzweilig, hat einen sehr leichten Zugang und konnte in 3er und 4er-Gruppen gut unterhalten -eine zweite Partie folgte i.d.R. gleich hinterher. Kein Innovationshammer, aber solide Kost für Jedermann!


[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=23257

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Detailübersicht Gesamtwertung

Statistik

Detailübersicht Spieleinhalte

Strategie / Planung:
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Glücksfaktor:
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Spielerinteraktion / Verhandlung:
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Wissen / Raten / Erinnerung:
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Geschick / Schnelligkeit:
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Detailübersicht restliche Bewertungen

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Spielmaterial:
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Spielanleitung:
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Preis/Leistung:
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