Bewertungsstatistiken zum Spiel "Die Tavernen im Tiefen Thal"


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Herbi-vom-Stein
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Kommentar:
Die Tavernen im Tiefen Thal unterhalten die Spieler in hervorragender Art und Weise. Wer sich auch nur ein wenig auf die Tätigkeit als Kneipenwirt einlässt, den erwartet ein kurzweiliges Vergnügen mit einem stimmig umgesetzten Thema, das noch relativ unverbraucht daherkommt.
Zu zweit hat man eine Partie nach Überwindung der kleinen Mühen mit dem Aufbau schon mal in vierzig Minuten absolviert und möchte hernach gleich wieder starten, um eine weitere Strategie auszuprobieren.
Viele Aktionen werden gleichzeitig durchlaufen und die weiteren Schritte der Mitspieler verfolgt man unter wohliger Anspannung, ob denn nicht ein möglicher Gast aus der Auslage doch noch vor der eigenen Nase weggeschnappt wird.
Eine moderne Kombination aus Würfel und Karten, ein modularer persönlicher Spielbereich mit Upgrademöglichkeiten, Draftingelemente zur Reduzierung des Glücksfaktors und mitgelieferte Module für anspruchsvollere Varianten runden die gelungene grafische Gestaltung ab, so dass ich glatt zum Stammgast in dieser Taverne werden könnte!

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Brakus71
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Kommentar:
Review-Fazit zu „Die Tavernen im tiefen Thal“, einem schnieken Diceplacement-Spiel.


[Fazit]
Nach den leicht umständlichen Spielvorbereitungen (vieles will für spätere Module aussortiert werden), liegen die Tavernen-Tableaus vor den Spielern und wollen nun im Spielverlauf mit wechselnden Gästen und reichlich Flüssigbrot versehen werden.
Das Ziel die meisten Punkte erhalten zu haben, wird nämlich durch eine gut ausgewogene und reibungslos verlaufende Kneipenwirtschaft ermöglicht. Das heisst, die Spieler müssen schauen, wann sie welche Angestellte zusätzlich anheuern oder temporär aktivieren, auf welche Gäste sie sich konzentrieren, ob es mehr Tische braucht und ob das Bierlager ausgebaut werden soll und/oder der Zulieferer öfters kommt, u.v.m.
Gehandhabt wird dies alles von den Spielern (bis auf 2 Phasen immer gleichzeitig) mit Würfeln, welche rundenanfänglich, per draft, herumgegeben und einzeln behalten werden. Diese dienen dann dazu, sie auf den Aktionsfeldern zu platzieren und diese dynamisch auszulösen. Damit wird u.a. Geld verdient, Bier erhalten oder auf der Klosterleiste (f. Extra-Boni) fortgeschritten.
Mit dem Geld wird die Taverne aufgewertet (Kartenkauf für neue Angestellte, weitere Tische, Lagerausbau, etc.) und mit dem Bier die Gäste zufriedengestellt.

Nach 8 Runden endet das kurzweilige Spiel und es zeigt sich, wer am geschicktesten geplant hat.
Der Spielzugang und -verlauf sind aber genehm einfach und zügig gehalten und das gesamte, wertige Spielmaterial lässt auch in die Kneipenatmosphäre eintauchen.
Die 4 zusätzlichen Module (welche aufeinander aufbauen) bringen den erfahrenen Spielern immer wieder neue Aufgaben und durch diese erneute Abwechslung auch reichlich Motivation für weitere Partien mit.
Die Spielidee ist pfiffig, die Mechanik bewährt und so können sich Spielinteressierte jeder couleur mit an den Tisch setzen und Spass haben. Der Wettstreit bleibt fair, da keine wirklichen Interaktionen stattfinden, aber ebenso wenig kommt distanzierte Langeweile auf, weil schon immer beobachtet und gewusst werden will, was die anderen so machen bzw. vorhaben.
Die Spieldauer beträgt ungefähr eine Stunde und bis alles erfahren und ausprobiert wurde, gehen sicherlich bis zu 15 Partien ins Land und je nach Besetzung ist auch dann noch nicht Schluss für das Probieren neuer Herangehensweisen.. Insgesamt wird also ein großzügiges Paket vieler Spielstunden geboten.


[Galerie: 12 Fotos]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=28006

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Kilmister
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Kommentar:
Zu viert die Regeln gelesen und losgespielt. Dabei ist der Regelaufbau teilweise konfus - beim Spielaufbau soll man z.B. erst einen Kartenstapel mischen, drei Sätze später steht dann, dass man Karten davon aussortieren soll und man muss wieder mischen.

Hat man sich aber erstmal die Regeln erarbeitet (wir haben 30 Minuten dafür benötigt), spielt es sich auch zu viert sehr zügig und bietet taktische Möglichkeiten.

Allerdings spielt man fasst gar nicht wirklich gegeneinander - nur sehr selten klaut man sich eine Karte.

Dafür ist es aber sehr schön gestaltet, bietet gute Spielmechaniken (Spielplanteile zum Umdrehen beim Aufwerten - a la Arler Erde), Deckbuilding a la Dominion/Mage Knight, verschiedene Würfelaktionsmöglichkeiten, Aktionsplättchen und -karten.

Und die Komplexität ist klar aufgebaut und durch Module wählbar. Dadurch ist es auch für Familien & Gelegeneitsspieler geeignet.

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Auch bewertet von ...

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Esit
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Mercian
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Qualität der Anleitung:
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Preis-/Leistungsverhältnis:
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Umsetzung des Themas:
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