Bewertungsstatistiken zum Spiel "Caverna - Die Höhlenbauern"


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Kilmister
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Kommentar:
Ähnlich wie Agricola und Arler Erde (Caverna ist eine Mischung aus beiden) ein tolles Aufbauspiel, bei dem es neben dem Ausbau um die Ernährung der Familie und Vermehrung von Tieren und Pflanzen geht.

Vom Material her ist es wieder einmal erstaunlich, wie viele Plättchen und Holzmaterial in der Verpackung ist und alleine der Aufbau nimmt unabhängig von der Spielerzahl einige Zeit in Anspruch.

Rundenbasierend setzt man dann seine "Zwerge" auf Anhäufungsfelder, die von Runde zu Runde mehr werden und zunehmend neue Optionen liefern (Analogie Agricola), dabei baut man seine Höhle und seine Felder und Weiden aus (Analogie Arler Erde). Zwischendurch wird geerntet und die Tiere und Pflanzen vermehren sich.


Um den Vergleich abzurunden: Agricola ist von diesen Spielen immernoch mein Favorit - aufgrund der von Spiel zu Spiel wechselnden zahlreichen Berufe und kleinen Anschaffungen ist jedes Spiel anders. Caverna bringt dennoch wirklich viel Spaß und ist eine Alternative, damit man sich z.B. bei Agricola nicht satt spielt. Außerdem ist das Material und der Aufbau bei Caverna (man baut mehrere Plättchen übereinander und hat so einen richtigen 3D Effekt) wirklich toll - für Liebhaber von Aufbauspielen genau das Richtige.

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Brakus71
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Kommentar:
Review-Fazit zu „Caverna“, einem genialen Workerplacement-Spiel.


[Fazit]
„Caverna“ ist ein sehr schickes und aufwendiges Aufbau- und Optimierungsspiel mit viel taktischem Tiefgang und noch mehr Möglichkeiten das Spiel zu gestalten.
Wie so oft bei derlei schweren Brocken, möchten die Spieler in ihrem Zug immer mehr machen, als erlaubt und so bieten sich allein schon deswegen viele Partien an, da so verschiedene Herangehensweisen probiert werden wollen.

Als fleissige Zwerge müssen die Spieler (bis zu 7) ihre Höhlen ausbauen, für genügend Nahrung und andere Rohstoffe sorgen und auch auf abenteuerlichen Streifzügen so manche Entdeckung auftun.

Vor dem Spiel will das umfangreiche Material gut sortiert und verteilt werden, so eine Vorbereitung kann etwas dauern, da sollten ruhig alle mithelfen^^.
Gleich eine Anmerkung zu den Spielkomponenten, diese rechtfertigen den hohen Preis schon durch ihre Vielfalt und Wertigkeit und hübsch bzw. thematisch aussehen tut auch noch alles.
Das Regelstudium benötigt ob der Länge der Anleitung auch einige Zeit, so dass sich entweder einer gut als Erklärbär vorbereitet oder alle etwas mehr Zeit einplanen, bevor die erste Partie losgeht, wenn das Spiel gemeinsam erlernt wird.
Hilfestellungen in Form von Tipps und Bildbeispiele gibt es viele und das Format ist gut übersichtlich strukturiert, so dass man nur noch von der Seitenzahl anfänglich erschlagen wird.
Bei gutem Erklärbären bzw. geduldigem Team eignet sich der geistige Agricola-Nachfolger auch durchaus für ambitionierte Gelegenheitsspieler mit der sogenannten Einsteiger-Variante. Vielspieler bauen gleich die Komplettversion auf.

Das Spiel an sich erwartet schliesslich gute Planung und Voraussicht, gelegentlich taktische Kreativität und bietet durch einige Abläufe auch quasi Interaktion zwischen den wettstreitenden Spielern, man kann aber auch vor sich hinspielen.

In seinem Zug führt der Spieler eine Aktion pro gesetztem Zwerg aus, z.B. Wald roden für Ackerbau oder die eigene Höhle ausbauen, um mehr Platz für Arbeitsräume zu schaffen – jede Runde kommt ein neues Aktionsfeld hinzu und so bieten sich immer mehr Auswahlmöglichkeiten. Neu ist (vgl. mit Agricola), dass mit Hilfe von Erzen eine Waffenstärke bestimmt wird, die für erfolgreiche Streifzüge unabdinglich ist.
Es darf aber auch durchgehend friedlich agiert werden, im Zweifelsfall macht es halt wie so oft die richtige Mischung aus.

Die gewonnenen Rohstoffe und Waren können entsprechend vielfältig genutzt (und gewandelt) werden, was seinerseits umsichtiges Agieren fordert, um seine Produktionswege nicht versehentlich zu blockieren und immer „flüssig“ zu sein. Die u.a. dafür vorgesehenen „Erntezeiten“ im Spiel sorgen hier für entsprechende Aktionen und Vorgehensweisen.

Auf die Art und Weise werkeln die Spieler rundenweise vor sich hin und entwickeln dabei eine (hoffentlich^^) stolze Höhlengemeinschaft. Dabei verlaufen die Runden immer angenehm, da jeder etwas zu tun hat, die Aktionen abwechselnd durchgeführt werden und immer beobachtet und (mit-)geplant wird, wenn andere an der Reihe sind. WIrkliche Leerzeiten oder Langatmigkeit kam spielerisch nie auf, sicherlich bei den ersten Partien, wenn (gemeinsam) die besten Vorgehensweisen erkundet werden, aber das gehört dazu und ist auch auf seine Art spannend. Das schon erwähnte tolle Spielmaterial sorgt fortwährend für Atmosphäre und die sich entwickelnden Möglichkeiten durch die wachsenden Gemeinschaften für reichlich Abwechslung und immer neue Ideen, bestimmte Taktiken auszuprobieren bzw. anders anzugehen und immer noch das Quentchen mehr zu optimieren.

Rundum bleibt zu bestätigen, dass Caverna auch nach mehreren Partien immer noch Spass macht, Herausforderung bietet und dem geneigten Spieler viel Kurzweil offeriert.


[Galerie]
http://www.heimspiele.info/HP/?p=25325

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mathona
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Bewertete Version:
Caverna - Die Höhlenbauern (2013) - Deutsch

Kommentar:
Klasse Spiel mit vielen Strategiemöglichkeiten

Daniel97
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Bewertete Version:
Caverna - Die Höhlenbauern (2013) - Deutsch

Kommentar:
Caverna ist genial!

Es bietet ein auch im Vergleich zu Agricola sehr verändertes, frisches und sehr atmosphärisches Spielgefühl:
> durch die neue, atmosphärische, bräunliche Farbgebung und die eher an Naufragos oder andere Abenteuerspiele erinnernden Skizzen auf den Rundenkarten,
> durch die Vielzahl an zu erwerbenden, Nutzen bringenden Ausbauplättchen (ganz entfernt an Ora et Labora erinnend, aber viel besser spielbar, und wie immer detailreich und schön gemalt und mit gut sichtbaren, eingängigen Symbolen versehen),
> und auch hinsichtlich des Themas, denn man steigt gedanklich und gefühlt wirklich ein in die Welt der Stollen und Rubine (nicht nur der Waldweiden).

Trotz fehlender Handkarten bietet Caverna
eine (gefühlt) noch größere Fülle an Aktions- und Strategiemöglichkeiten und
eine noch größere Spieltiefe und Vielschichtigkeit (übrigens auch im wörtlichen Sinne auf den Spielertableaus;-)) als Agricola.

Das Spiel ist sehr komplex,
aber die >20 Seiten lange Spielanleitung (plus das Anhang-Heft^^)
beschreibt die Einzelheiten des Spiels sehr anschaulich und geradezu geduldig:-),
und an alle nötigen Spielhilfen/Übersichten (als Karten für die einzelnen Spieler sowie auf den Spielertableaus) wurde gedacht.

Caverna funktioniert spieltechnisch super,
ist sehr ausgewogen
und sehr spannend.
Spannend? Ja, denn
> die Aktionsfelder werden wie bei Agricola erst nach und nach aufgedeckt,
> diese zwar vielen, aber auch sehr begehrten Aktionsfelder
sowie die zwar vielen unterschiedlichen, aber fast alle eben nur EINmal vorkommenden Höhlenausbauten
bieten die Grundlage für spannende Wettkämpfe,
> außerdem kann man die Chips,
die nach jeder Runde bestimmen, was für eine Form der Erntezeit diesmal stattfindet,
auch erst zu Beginn dieser Runde aufdecken,
so dass man das Risiko vorher abwägen oder halt noch kurzfristig umdisponieren muss,
> und schliesslich weiss man sogar bis NACH dem letzten Spielzug teilweise noch nicht, wer gewonnen hat,
--nicht etwa, weil man nicht wüßte, was man gut oder schlecht gemacht hat (das weiss man sehr wohl^^),
sondern weil jeder Spieler eine andere Strategie gefahren ist und jeder ein sehr befriedigendes Gefühl hat, was Tolles geschaffen zu haben,
und die schönen "Werke" der einzelnen Spieler jetzt erstmal ausgewertet werden müssen.

Caverna finde ich fast NOCH besser als Agricola,
und, von Agricola losgelöst betrachtet, ist Cavernas satte Spieltiefe und Möglichkeitenfülle auf vergleichsweise kleinem Raum (ich meine die Spielertableaus) sowieso einfach überwältigend!


Jaja, es klingt so euphorisch*grins*, aber Caverna ist für mich derzeit eines der besten Brettspiele die ich kenne!


P.S.Ich soll noch nen Nachteil nennen?
Hmm..grübel...ok, also,
die unzähligen, unterschiedlichen Höhlenausbauplättchen sind super, aber eben auch durch diese tolle Vielzahl anfangs schwer überschaubar,
und ebenfalls genau hinschauen sollte man bei den Holzmeeples, damit man seine braunen Hütehunde nicht mit den braunen Baumstämmen verwechselt..^^


3
Spielefreak
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Bewertete Version:
Caverna - Die Höhlenbauern (2013) - Deutsch

Kommentar:
Sehr schöner Nachfolger von Agricola. Die Züge müssen gut durchdacht werden. Und erst das viele tolle Spielmaterial!

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Frunobulax
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Caverna - Die Höhlenbauern (2013) - Deutsch

Kommentar:
Ein Ableger von Agricola. Die Spielbalance und somit das Spielgefühl ist ein etwas anderes, man könnte sagen 'Agricola-light'. Die Ausstattung ist mehr als üppig, was sich leider auch auf den Preis niederschlägt.

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Yves
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Bewertete Version:
Caverna - Die Höhlenbauern (2013) - Deutsch

Kommentar:
Die Ausstattung ist schon außerordentlich üppig - was natürlich den Preis auch in die Höhe treibt!
Wer Agricola kennt, hat einen leichten Einstieg und braucht sich nicht mehr allzu lange mit der hierauf abgestimmten Spielregel zu beschäftigen. Gänzlich neu ist nicht nur der Höhlenbau, sondern auch, dass jeder Spieler auf die gleichen Höhlenausbauten zugreifen kann (die die Ausbildungen und Anschaffungen aus Agricola ersetzen). Da jeder Höhlenausbau nur einmal vorhanden ist, muss man sich beeilen, um die notwendigen Ressourcen zu sammeln und das entsprechende Plättchen zu ergattern.
Durch die Streifzüge gibt es eine Alternative, um begehrte Aktionskartenplätze auszugleichen, und unterschiedliche Spielerzahlen erfordern durch den geänderten Aufbau auch unterschiedliche Strategien.
Sehr ausgewogen - ein echter Rosenberg!

2

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